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Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Familien starten in den Urlaub. Um in Spanien oder den USA seine Restaurant-Rechnung zu zahlen, zücken viele Deutsche bereits ihre Kreditkarten. Um einen Mietwagen am Flughafen zu leihen,  ist die Plastikkarte sogar eine Voraussetzung. Was aber, wenn die Kinder und Jugendlichen in Urlaub fahren – ohne die Eltern oder ein Austauschjahr in in den USA ansteht? Die Girokarte oder gar die Kreditkarte möchte man seinen Kindern nicht gerade mit in die Ferienfreizeit geben. Also sind die Kids häufig mit größeren Bargeldbeträgen unterwegs. Das ist nicht ungefährlich. Bargeld ist schnell gestohlen oder verloren und dann stehen die Jugendlichen ohne finanzielle Mittel da.

Bislang wurden dann risikante Bargeldverschickungen per Post  im Briefumschlag unternommen, der Freizeitbetreuer um Vorlage gebeten oder eine Postanweisung verfügt. Mit den Prepaid Kreditkarten gibt es jetzt eine sichere Alternative. Die Prepaid Kreditkarten funktionieren im Prinzip genau wie die Handy Prepaidkarten. Sie werden allerdings fast ausschließlich über ein Girokonto aufgeladen. Einige Prepaidkarten haben ein Limit von z.B. 300 Euro andere können ganz nach Belieben aufgeladen werden.

Der Vorteil – die Eltern können festlegen, wieviel Geld sie ihrem Kind mit in den Urlaub geben wollen.  Das deutet, dass nicht mehr Geld ausgegeben werden kann, als vorher auf die Karte aufgeladen wurde.

Nicht nur im Urlaub können die Prepaidkarten nützlich sein, auch beim Einkauf im Internet. Immer mehr Kinder shoppen online- ob Bücher, Musik, DVD oder PC Spiele. Ohne Kreditkarte ist das aber schwer möglich. Um ihre eigene Karte nicht aus der Hand geben zu müssen, können die Eltern die Prepaidkarten auch hier für ihren Nachwuchs nutzen.  Mit der „Guthabenkarte“ können die jungen User jedenfalls nicht in die Schuldenfalle tappen, da zu jeder Zeit ein Überblick über das bestehende Guthaben besteht und nicht mehr ausgegeben werden kann, als sich auf der Karte befindet.

Die Prepaidkarten sind echte Kreditkarten, d.h. sie werden prinzipiell überall azeptiert. Einige Anbieter haben allerdings Altersgrenzen vorgesehen und geben die Karte erst an Volljährige heraus. Das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Für Prepaid Kreditkarten muss in der Regel eine Jahresgebühr entrichtet werden, die unterschiedlich hoch sein kann. Ausserdem fallen bei den Herausgebern verschiedene Auslandsgebühren an. Bei einigen Karten erhalten Sie weitere Serviceleistungen. Da lohnt ein Vergleich, um die richtige Karte für die individuellen Bedürfnisse auszuwählen.

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