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Archive for April, 2010


Die Finanzkrise in den USA hat längst ganz Europa und Asien erfaßt. Nach dem Zusammenbruch der isländischen Banken und der Rettung der Hypo  Real Estate Bank in Deutschland sorgen sich die Deutschen um ihre Anlagen. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück versicherte den deutschen Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern nun, dass ihre Einlagen sicher sind.

„Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Auch dafür steht die Bundesregierung ein“, mit diesen Worten traten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Steinbrück vor die Presse. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück stellte klar, dass „die Sparerinnen und Sparer in Deutschland nicht befürchten müssen, einen Euro ihrer Einlagen zu verlieren.“

Damit hat die Bundesregierung eine unbeschränkte Garantie für alle Spareinlagen in Deutschland gegeben. Die deutschen Sparerinnen und Sparer sind grundsätzlich doppelt abgesichert. Das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz bietet aktuell eine Mindestabsicherung von 90% der Einlagen, bis maximal 20.000 Euro. Darüber hinaus haben die Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken und auch die privaten Banken ein Sicherungssystem aufgebaut, das Inhabern von Spareinlagen einen sehr guten Schutz gewährt.

Aufgrund der momentanen Lage, hat die Bundesregierung nun eine weitere Schutzmaßnahme beschlossen. Sollten die bereits bestehenden Einlagensicherungseinrichtungen nicht mehr ausreichen, wird der Bund mit entsprechenden Unterstützungen der deutschen Einlagensicherungsfonds gewährleisten, dass keine Sparerin und kein Sparer einen Euro verlieren wird.

Die Garantiezusage der Bundesregierung gilt für Sparbücher, Girokonten, Termingelder und für Sparbriefe. Sie gilt nicht für Fonds, Zertifikate und andere Finanzprodukte oder Wertpapiere.

Die Garantiezusage gilt für alle Bürgerinnen und Bürger, also für alle privaten Konten und Sparguthaben von natürlichen Personen. Die Staatsbürgerschaft des Sparers spielt dabei keine Rolle, nur die Tatsache, dass der Sparer ein einsprechendes Finanzprodukt in Deutschland besitzt.

Quelle: Bundesfinanzministerium

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  • 20
  • Apr
  • 10

Wie kündigt man eine Kreditkarte?

Es gibt gute Gründe die eigene Kreditkarte zu kündigen und eine andere Kreditkarte zu wählen.  Wenn man Kreditkarten vergleicht, dann stellt sich beispielsweise heraus, dass andere Karten ohne Jahresgebühr zu haben sind oder Zusatzleistungen bieten, die interessanter sind, als die, der eigenen Karte.

In der Regel läuft der Kreditkartenvertrag über ein Jahr.  Im Allgemeinen beträgt die Kündigungsfrist drei Monate. Wenn man mitten im Jahr kündigt und nicht drei Monate vor Vertragsende wird im Normalfall die Jahresgebühr  nicht anteilsmäßig erstattet. Kündigt man beispielsweise erst im November, dann wird bei einer dreimonatigen Kündigungsfrist  in der Regel auch die Jahresgebühr für das neue Jahr fällig.

Um die konkreten Kündigungsfristen der Karte zu prüfen, lesen Sie bitte Ihren Kartenvertrag genau.
Zudem müssen Sie Ihre Karte dem Kartenherausgeber, mit dem Sie Ihren Vertrag abgeschlossen haben, zurück senden. Sie dürfen die Karte nicht mehr nutzen.

Im Übrigen ist auch der Kreditkartenherausgeber berechtigt die Kreditkarte zu kündigen. Dies bedeutet, dass die Karte vom Kunden unverzüglich zurückgegeben werden muss und ebenfalls nicht mehr benutzt werden darf.  Die Kündigungsfrist für die Bank beträgt in der Regel sechs Wochen. Ein sofortiges Kündigungsrecht der Bank liegt dann vor, wenn der Kartenkunde seine Sorgfaltspflichten nicht beachtet hat.

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  • 20
  • Apr
  • 10

Der Kreditkartenherausgeber Barclaycard hat jetzt eine neue Kreditkarte auf dem Markt. Die „grüne Kreditkarte“ ist nicht nur aus einem umweltfreundlichen Material als die meisten Plastikkarten, nämlich aus PETG, sie unterstützt auch Klimaprojekte. Wer mit der Barclay Green Kreditkarte zahlt, der tut jedes Mal etwas für die Umwelt, denn 0,5% des Kreditkartenumsatzes wird an ausgewählte Umweltprojekte gespendet.

Damit die Klimahilfe auch dort ankommt, wo sie Sinn macht, unterstützt Barclaycard nicht irgendwelche Projekte. Die  Projekete müssen strengen Qualitätskriterien entsprechen und die Förderung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit der betreffenden Region unterstützen.

Um diese Umweltschutzidee umzusetzen hat sich Barclaycard einen Partner aus der Umweltbranche ausgewählt. 0,5% des gesamten Umsatzes der Barclaycard Green investiert der Barclay-Partner First Climate in hochwertige Emissionsminderungsprojekte, die den weltweiten Ausstoß von schädlichen Treibhausgasen verringern. Veraltete Methoden der Energiegewinnung sollen so durch den Einsatz regenerativer Energien ersetzt oder Energie durch Effizienzmaßnahmen eingespart werden. First Climate wählt für Barclaycard Green ausschließlich Projekte aus den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

Neben diesem „Umweltschutz-Sponsoring“ ist die Barclaycard Green aber auch eine ganz normale Kreditkarte mit attraktiven Möglichkeiten. So bietet sie einen Kredit bei 0% Zinsen – und das bis zu zwei Monate lang. Die Kunden haben bis zu zwei Monate Zeit, fällige Beträge zurückzuzahlen. Während dieser Zeit zahlen diese keine Zinsen.

Die Rückzahlung kann entweder auf einen Schlag oder in Teilbeträgen erfolgen. Wer den gesamten Betrag nach zwei Monaten nicht zurückzahlen kann, hat die Möglichkeit dies in Teilrückzahlen, dann allerdings mit den  banküblichen Zinsen zu tun. Pro Monat müssen 5% der Rechnung bezahlt werden (mindestens € 25,-).

Das Guthaben auf dem Kreditkartenkonto der Barclaycard Green bringt 3% Zinsen pro Jahr – ohne Limit und ab dem ersten Cent.

Sollte die Barclaycard Green einmal nicht angenommen werden, dann kann auch die beitragsfreie ec/Maestro-Karte eingesetzt werden. Diese erhalten Kunden gratis zur Kreditkarte dazu. Diese Karte bietet dabei die gleichen Vorzüge wie die Barclaycard Green Kreditkarte. Denn anders als bei marktüblichen ec/Maestro-Karten wird das Konto nicht sofort mit dem getätigten Umsatz belastet, sondern es kann auch hier das zinsfreie Zahlungsziel von bis zu 2 Monaten oder die bequeme Rückzahlung in Teilbeträgen genutzt werden.

Die Inhaber der Barclaycard Green erhalten übrigens auch Rabatte oder Sonderangebote bei unweltschutzafinen Anbietern wie zum Beispiel dem Ökostromanbeiter Lichtblick, Energiesparshop 24, Hybridauto Lexus oder GEO Magazin.

Im ersten Jahr ist die Plastikkarte übrigens betragsfrei. Also eine gute Gelegenheit zu testen, ob Sie auf diese Art und Weise Ihre Finanzen und Ihr Umweltengagement unter einen Hut bringen möchten.

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Viele Studentinnen und Studenten verfügen nicht über ein regelmäßiges Einkommen. Verschiedene, häufig befristete Teilteiljobs sorgen dafür,  das Bafög oder das Taschengeld der Eltern aufzubessern. Daher sind Studentinnen und Studenten nicht immer kreditwürdig und erhalten somit auch nicht von jedem  Kartenherausgeber eine Kreditkarte.

Für einige Dinge braucht man aber nun einmal eine Kreditkarte z.B. Online Shopping, Buchen von Tickets, Mieten von Mietwagen etc.

Card4students bietet Studentinnen und Studenten in Kooperation mit der DKB Bank die Möglichkeit, eine vollwertige Kreditkarte (VISA-Card) zu nutzen. Allerdings bietet die Karte keinen zinsfreien Kredit.

Die Card4student Kreditkarte ist zudem ein günstiges Angebot. Es fällt keine Jahresgebühr an. Die DKB Bank bietet gleichzeitig ein kostenloses Girokonto an (keine Kontoführungsgebühren, kein monatlicher Mindestgeldeingang). Mit einer Geheimnummer kann zudem weltweit kostenlos am Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Also auch praktisch für den Urlaub oder ein Auslandsemester.

Zu der Kreditkartenfunktion gibt es zudem noch viele Vergünstigungen. Die Karte bietet über 7.000 exklusive Studentenvorteile bundesweit und speziell für viele Städte in Deutschland. Ob Frühstückscafe oder Copyshop, ob Kino, Disco oder Sprachreise, ob Fast Food oder Fitnessstudio mit der card4students erhält man exklusive Sonderkonditionen (z.B. bei Burger King, Subway, Runners Point, Cinemaxx, Top Hair, Interfit). Kein umständliches Punktesammeln, kein gläserner Kunde, sondern einfach Karte zeigen und sofort sparen.

Außerdem bietet die Karte attraktive Rückvergütungen von bis zu 20% beim Online-Shopping bei über 100 Top Online-Shops wie z.B. quelle.de, lenscare, L’TUR, Karstadt.de, Jamba, Yves Rocher, MEXX und bei Mobilfunkangeboten von O2, T-Mobile, vodafone, E-Plus, u.v.a.m. Einfach mit deinen Kartendaten einloggen und sparen. Sie läßt sich vielleicht noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk günstig erwerben.

Die Karte ist eine Charge-Card, d.h. einmal im Monat wird der offene Kreditkartenbetrag vom Girokonto ausgeglichen.

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  • 19
  • Apr
  • 10

Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Familien starten in den Urlaub. Um in Spanien oder den USA seine Restaurant-Rechnung zu zahlen, zücken viele Deutsche bereits ihre Kreditkarten. Um einen Mietwagen am Flughafen zu leihen,  ist die Plastikkarte sogar eine Voraussetzung. Was aber, wenn die Kinder und Jugendlichen in Urlaub fahren – ohne die Eltern oder ein Austauschjahr in in den USA ansteht? Die Girokarte oder gar die Kreditkarte möchte man seinen Kindern nicht gerade mit in die Ferienfreizeit geben. Also sind die Kids häufig mit größeren Bargeldbeträgen unterwegs. Das ist nicht ungefährlich. Bargeld ist schnell gestohlen oder verloren und dann stehen die Jugendlichen ohne finanzielle Mittel da.

Bislang wurden dann risikante Bargeldverschickungen per Post  im Briefumschlag unternommen, der Freizeitbetreuer um Vorlage gebeten oder eine Postanweisung verfügt. Mit den Prepaid Kreditkarten gibt es jetzt eine sichere Alternative. Die Prepaid Kreditkarten funktionieren im Prinzip genau wie die Handy Prepaidkarten. Sie werden allerdings fast ausschließlich über ein Girokonto aufgeladen. Einige Prepaidkarten haben ein Limit von z.B. 300 Euro andere können ganz nach Belieben aufgeladen werden.

Der Vorteil – die Eltern können festlegen, wieviel Geld sie ihrem Kind mit in den Urlaub geben wollen.  Das deutet, dass nicht mehr Geld ausgegeben werden kann, als vorher auf die Karte aufgeladen wurde.

Nicht nur im Urlaub können die Prepaidkarten nützlich sein, auch beim Einkauf im Internet. Immer mehr Kinder shoppen online- ob Bücher, Musik, DVD oder PC Spiele. Ohne Kreditkarte ist das aber schwer möglich. Um ihre eigene Karte nicht aus der Hand geben zu müssen, können die Eltern die Prepaidkarten auch hier für ihren Nachwuchs nutzen.  Mit der „Guthabenkarte“ können die jungen User jedenfalls nicht in die Schuldenfalle tappen, da zu jeder Zeit ein Überblick über das bestehende Guthaben besteht und nicht mehr ausgegeben werden kann, als sich auf der Karte befindet.

Die Prepaidkarten sind echte Kreditkarten, d.h. sie werden prinzipiell überall azeptiert. Einige Anbieter haben allerdings Altersgrenzen vorgesehen und geben die Karte erst an Volljährige heraus. Das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Für Prepaid Kreditkarten muss in der Regel eine Jahresgebühr entrichtet werden, die unterschiedlich hoch sein kann. Ausserdem fallen bei den Herausgebern verschiedene Auslandsgebühren an. Bei einigen Karten erhalten Sie weitere Serviceleistungen. Da lohnt ein Vergleich, um die richtige Karte für die individuellen Bedürfnisse auszuwählen.

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  • 19
  • Apr
  • 10

Schock im Urlaub – Kreditkartenklau

Ausgerechnet in der schönsten Zeit des Jahres, in der Urlaubszeit, passiert es immer wieder – Brieftaschendiebstahl. Der  Verlust der Plastikarten, Tickets und Ausweise zählt zu den Schockerlebnissen schlecht hin. Wenn die Handtasche, der Rucksack oder die Geldbörse erst einmal gestohlen wurde, heißt es alle wichtigen Dokumente im Ausland wieder zu beschaffen und seine Konten zu schützen. Daher ist es sehr wichtig, dass die PIN Nummern separat von Kredit- und Girokarten aufgehoben werden.

Wenn Sie feststellen, dass Ihre  Kreditkarte verschwunden ist, sollten Sie diese sofort sperren lassen. Daher gehört die Notfallnummer Ihres Kreditkartenherausgebers z.B. ihrer Bank auf jeden Fall in Ihr Reisegepäck. Wenn Sie Ihren Kreditkartenherausgeber sofort nach dem Feststellen des Verlustes benachrichtigen, ist die Chance, dass Ihre Karte missbraucht werden konnte geringer, da die Karte sofort gesperrt wird. Sollten Diebe jedoch bereits auf Einkaufstour gegangen sein, bieten die meisten Kreditkartenherausgeber eine geringe Haftungshöhe für die Kartenbesitzer. In der Regel sollten die Unternehmen den entstandenen Schaden vollständig übernehmen oder aber Sie müssen einen bestimmten  Anteil des entstandenen Schadens selbst übernehmen. Was bei einem potenziell möglichen Schaden bei einer Kreditkarte wohl das kleinere Übel ist. Bitte erstatten Sie auch Anzeige bei der örtlichen Polizei.

Bei Girokarten ist es häufig schwieriger, das gestohlene Geld zurück zu bekommen.  Da kommt es dann ganz auf die Kulanz der Banken an, ob die den entwendeten Betrag auf ihr Konto erstatten oder Sie auf dem entstandenen Schaden sitzen bleiben.

Die meisten Kreditkartenherausgeber schicken Ihnen zudem innerhalb von wenigen Tagen eine neue Karte an ihren Urlaubsort. So sollten Sie relativ bald wieder „flüssig“ sein, um Ihren Urlaub weiter genießen zu können.

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In Deutschland sind Kreditkarten längst nicht so häufig verbreitet wie in anderen Ländern. Hartnäckig hält sich das Gerücht, die Kreditkarte sei nicht so sicher. Die Deutschen lieben Ihre EC-Karten, dabei sind die im Falle des Falles nicht so sicher wie eine Kreditkarte.

Das eine Plastikkarte sicherer ist als Bargeld, ist den meisten Menschen sicherlich bewußt. Das gilt übrigens nicht nur im Urlaub, sondern auch zuhause. Wenn Bargeld gestohlen oder verloren wird, dann ist es unwieder bringlich fort. Bei Bank- und EC-Karten ist das eigentlich nicht viel anders. Werden diese gestohlen oder verloren und dann von Dritten missbraucht, ist es nicht leicht von seiner Bank das Geld zurück erstattet zu bekommen. Einge Banken sind kulanter als andere. In einem Gerichtsprozess, den die Verbraucherzentrale gegen die Sparkassen führte kamen die Kunden jedenfalls nicht gut weg. Die Beweislast liegt weiterhin beim Kunden(BGH Urteil Oktober 2004, AZ: XI ZR 210/03). Die Tatsache, dass der Missbrauch der Karten offenbar für viele Kriminelle noch viel zu leicht ist, ist rein rechtlich nicht den Sparkassen anzulasten.

Mit der Kreditkarte ersparen Sie sich den Ärger. Im Allgemeinen haften Sie als Nutzer einer Kreditkarte mit dem Höchstbetrag von 50,- Euro. Alles was darüber liegt wird von den Kreditkartenherausgebern übernommen. Einige Kartenherausgeber übernehmen sogar den gesamten Betrag. Natürlich müssen Sie als Kunde den Verlust der Karte so schnell wie möglich melden. Daher sollten Sie die Hotline Ihres Kartenherausgebers immer bei sich führen. Ansonsten gibt es aber auch einen zentralen Kreditkarten Sperr-Notruf, der innerhalb Deutschlands unter 116 116 kostenfrei und außerhalb Deutschland gebührenpflichtung unter 0049-116 116 zu erreichen ist. Diesem Notruf haben sich sehr viele Kreditinstitute und Kartenherausgeber bereits angeschlossen. Am besten überprüfen Sie, ob das auch für den Herausgeber Ihrer Kreditkarte gilt.

Es ist in jedem Fall zu empfehlen, entweder eine  Fotokopie der Kreditkarte anzulegen oder aber die Kreditkartennummer sowie den Kreditkartenherausgeber zu notieren und an einem sicheren Ort auf zu bewarten. Diese Angaben benötigen Sie, um die Karte sperren zu lassen. Zudem müssen Sie Anzeige bei der Polizei erstatten. Dann sollte jedoch einer entspannten Abwicklung nichts mehr im Weg stehen.  Sollten die Diebe bereits mit Ihrer Kreditkarte auf Einkaufstour gegangen sein, dann erstattet Ihnen der Kartenherausgeber in der Regel den Betrag.  Viele Kartenanbieter haben diesen Schutz bei missbräuchlicher Nutzung inklusive im Angebot.  Sollte Ihre Kreditkarte diesen Service nicht anbieten, dann wählen Sie doch einfach eine andere Kreditkarte. Die Auswahl ist groß.  Sie als Kunde entscheiden, welche Leistungspakte am besten zu Ihnen passen.

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  • 12
  • Apr
  • 10

24 Millionen Deutsche erledigen ihre Bankgeschäfte mittlerweile per Internet – zwei Millionen mehr als noch 2007, berichtet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. Damit nutzen derzeit 38 Prozent aller Bundesbürger im Alter von 16 bis 74 Jahren Online-Banking.

Vor fünf Jahren waren es lediglich 21 Prozent (13 Millionen Bundesbürger). „Online-Banking ist eine der großen Erfolgsgeschichten des Internets“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Im Internet hat die Bank stets geöffnet, es gibt keine Wartezeiten und in vielen Fällen sind Ansprechpartner per Telefon auch in den Abendstunden oder am Wochenende erreichbar.“ Außerdem sei das Online-Banking in der Regel preiswerter.

38 Prozent der Menschen mit Online-Banking – das bedeutet für Deutschland Rang 9 im EU-Vergleich. Der europäische Schnitt liegt bei 29 Prozent. An der Spitze stehen weiterhin die Finnen mit einem Online-Banking-Anteil von 72 Prozent. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Niederlande (69 Prozent) und Schweden (65 Prozent). Ebenfalls in den Top Ten findet man zwei mittelosteuropäische Staaten: Estland auf Rang fünf und Lettland auf Rang acht.

Online-Banking könnte in Deutschland mit der Einführung des elektronischen Personalausweises, die für Herbst 2010 geplant ist, einen deutlichen Schub erleben. Denn auf dem neuen Ausweis kann eine digitale Signatur aufgebracht werden, die das Internet sicherer macht. „Wer einen elektronischen Personalausweis erhält, sollte die digitale Signatur gleich mit beantragen“, rät Scheer. Viele Missbrauchsmöglichkeiten könnten so beseitigt werden. Die Signatur kann als elektronische Unterschrift auch bei zahlreichen anderen Gelegenheiten eingesetzt werden, zum Beispiel beim Einkauf im Internet, bei elektronischen Bürgerdiensten der Verwaltung oder bei der Altersüberprüfung im Netz.

Unter den Männern ist Online-Banking mit 43 Prozent stärker verbreitet als unter Frauen (34 Prozent). In der Bevölkerungsgruppe der 25- bis 54-Jährigen hat sogar jeder zweite Mann (52 Prozent) ein Onlinekonto, aber nur 38 Prozent der Frauen. Selbst bei den mit dem Internet aufgewachsenen 16- bis 24-Jährigen haben die Männer mit 38 Prozent noch die Nase vorn. Bei den 16- bis 24-jährigen Frauen kümmert sich jede Dritte (33 Prozent) um ihre Finanzen im Netz.

Quelle: BITKOM www.bitkom.org

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